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Lesehighlights 2017

Dienstag, 11. Juli 2017

Hallöchen!
Es sind Sommerferien & die erste Hälfte von 2017 ist bereits vorbei - die perfekte Gelegenheit also, um euch meine bisherigen Lesehighlights des Jahres vorzustellen. Demnächst wird auch noch ein Post mit "Flops" aus 2017 folgen :D






Magonia


"Magonia" war ein Buch, dessen deutschen Erscheinungstermin ich kaum noch abwarten konnte! Die Geschichte war total zauberhaft, einzigartig und mitreißend. "Magonia" handelt von Aza, die an einer unerforschten Lungenkrankheit leidet und eine fantastische Welt voller Fabelwesen kennen lernt, die sie so vorher nicht kannte. Die Geschichte war einfach nur unfassbar schön und Maria D. Headley konnte mich in "Magonia" mit ihrem verträumten, poetischen Schreibstil und wundervollen Charakteren begeistern!






Das Reich der sieben Höfe


Die deutsche Übersetzung von "A court of thorns and roses" von Sarah J. Maas war definitiv eines der Bücher, auf dessen Erscheinungstermin ich mich dieses Jahr am meisten gefreut habe und ich wurde definitiv nicht enttäuscht! "Das Reich der sieben Höfe" konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen und ich kann den zweiten Band kaum mehr erwarten!







Love & Gelato


Dass ich "Love & Gelato" gelesen habe, ist wirklich noch nicht lange her. Die Geschichte war so liebevoll geschrieben, dass sie mir beim Lesen absolut ans Herz gewachsen ist. Die Protagonistin nimmt den Leser in diesem Buch mit auf eine bezaubernde Reise durch Italien, die einfach nur total Lust auf den Sommer macht - eine wirklich, wirklich große Herzensempfehlung von mir!







Falsche Schwestern


"Falsche Schwestern" war das erste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe & ich habe es noch an dem Abend beendet, an dem ich es begonnen habe, das passiert bei mir wirklich nicht oft! Die Protagonistin hat eine Schwester, welche viele Jahre verschwunden war und plötzlich wieder auftaucht, doch irgendetwas stimmt nicht...
Das Buch war unfassbar fesselnd und ich denke, dass ich es irgendwann rereaden möchte!






Glücksspuren im Sand


Dieses Buch habe ich gerade erst gelesen und es konnte mich wirklich total begeistern. Die Protagonistin Anna verliert ihre Schwester Storm bei einem Autounfall und findet eine Bucketlist, welche Storm sich für den Sommer gemacht hatte. Bei einem Roadtrip durch Amerika arbeitet  Anna diese Liste ab und es kommt auch romantische Stimmung auf. 
Eine ganz große Leseempfehlung von mir und definitiv eine meiner allerliebsten Sommergeschichten.











Das waren auch schon meine fünf bisherigen Jahreshighlights - welche Bücher konnten euch dieses Jahr schon begeistern?

















Glücksspuren im Sand - Rachel Bateman

Samstag, 8. Juli 2017

Hallöchen!
Heute gibt es von mir meine Rezension zu "Glücksspuren im Sand" von Rachel Bateman :)







Verlagswebsite: HEYNE VERLAG
Format: Klappenbroschur
Seitenzahl: 336
ISBN: 978-3-453-27149-4
Preis: €12,99 (D), €13,40 (A), CHF 17,90






Die unkonventionelle Storm war schon immer das Vorbild ihrer jüngeren Schwester Anna. Als sie bei einem tragischen Autounfall ums Leben kommt, ist Anna am Boden zerstört. Doch dann findet sie eine Liste ihrer Schwester – eine Liste all der Dinge, die man in einem perfekten Sommer unbedingt tun muss. Dinge wie „Im Regen küssen“, „Ins Dive-In-Kino gehen“ (was auch immer das sein mag!) oder auch einfach: „Mutig leben“. Im Andenken an ihre Schwester und um ihre eigene Traurigkeit zu überwinden, macht Anna sich daran, die Aufgaben der Liste zu erfüllen. Ihr stets zur Seite: der Nachbarsjunge Cameron, der irgendwie immer schon da war. Der Storms engster Freund war. Und der vielleicht der Schlüssel zu einem neuen Glück sein könnte. Wenn es da nicht ein schlimmes Geheimnis gäbe.





"Glücksspuren im Sand" hat mich ursprünglich nur wegen des wunderschönen Cover angesprochen, schon lange bevor ich mir den Klappentext durchgelesen hatte. 
Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber für mich gibt es jeden Sommer DAS eine Buch, das man liest und bei dem man jedes mal wieder an den Sommer zurückdenken muss, wenn man es schon im Regal sieht, weil das Buch so bewegend und wunderschön war - ich glaube, mit "Glücksspuren im Sand" DAS Buch gefunden zu haben.

Annas Schwester Storm starb in der Nacht ihrer Abschlussfeier bei einem Autounfall und hinterlässt Annas Leben in Scherben. Viel zu jung war Storm, welche nur wenige Jahre zuvor ihren Kampf gegen den Krebs gewonnen hatte. In einer Nacht, in der Annas Trauer besonders groß ist, findet sie in Storms alten Zimmer eine Liste, welche Storm sich für diesen Sommer geschrieben hatte, und beschließt, ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Gemeinsam mit dem Nachbarsjungen Cameron macht Anna einen Roadtrip durch Amerika, um die Liste ihrer Schwester abzuarbeiten.

Das Buch startet bereits sehr emotional und bewegend, diese Eigenschaften gehen im Laufe der Geschichte definitiv nicht verloren. Anna ist noch jung, ein Jahr jünger als ihre verstorbene Schwester und der Schmerz, welcher unmittelbar mit dem schlimmen Verlust einhergeht, sitzt tief. Ihre große Schwester war ihr Vorbild, ihre Heldin - und jetzt ist sie alleine, die Trauer liegt wie ein Schatten über ihr und ihren Eltern. Anna ist als Protagonistin etwas naiv und sehr von ihren Emotionen getrieben geschrieben, was aber keinesfalls störend ist, da Anna natürlich etwas sehr Schlimmes widerfahren ist. Cameron dagegen hat eine sehr, sehr ruhige Art und gleicht Annas Sensibilität somit aus, die beiden harmonieren wirklich gut miteinander.

Ich persönlich mag Roadtrip-Geschichten gerade im Sommer total gerne, und gerade dass dieses Buch mit einer solchen Emotionalität verbunden ist, hat nur unterstützt, dass mir das Buch mitsamt seinen Charakteren ans Herz gewachsen ist. Die Geschichte fliegt beim Lesen nur so dahin und da die Reise ständig weitergeht, wurde mir beim Lesen wirklich nicht langweilig.
Es hat mir unheimlich gefallen, Anna und Cameron auf dieser Reise zu begleiten und mitzuerleben, wie Anna von ihrer großen Schwester, ihrem Vorbild abschied nimmt.

"Glücksspuren im Sand" war ein wirklich wunderschön geschriebenes Buch, dass mich total bewegt hat. Die Seiten haben sich wie von allein umgeblättert und die Geschichte ging viel zu schnell vorbei, denn Anna und Cameron sind unglaublich tolle Protagonisten, die sich wirklich gut ergänzen.






"Glücksspuren im Sand" ist ein Buch, das ich wirklich nur weiterempfehlen kann. Wer Bücher von Nicholas Sparks oder Simone Elkeles mag, oder einfach nur auf der Suche nach einer lockeren, aber emotionalen Sommergeschichte ist, ist bei diesem Buch genau richtig.
Wunderschöne Charaktere, wunderbare Gefühle, wundervolles Buch!



















Neuzugänge Juni 2017

Mittwoch, 5. Juli 2017

Hallöchen! Obwohl der letzte Neuzugängepost wirklich noch nicht lange her ist, folgt heute gleich ein weiterer, denn im Juni sind noch ein paar Bücher hier eingezogen, die ich euch unbedingt noch vorstellen möchte.





The Hate U Give


Über "The Hate U Give" habe ich mich wirklich unfassbar gefreut! Schon so, so oft habe ich Leute davon schwärmen hören, auch Sätze wie: "Jeder sollte dieses Buch gelesen haben" sind mir nicht neu. Jetzt hat das Buch einen Platz in meinem Regal gefunden und ich freue mich schon sehr darauf, das Buch bald zu lesen und pünktlich zum deutschen Erscheinungstermin für euch zu rezensieren - seid gespannt!






Was andere Menschen Liebe nennen


"Was andere Menschen Liebe nennen" habt ihr vielleicht schon in meinem Lesemonat aus dem Juni gesehen und vielleicht habt ihr ja auch schon meine Rezension zu dem Buch gelesen? Im Juni hat mich diese Buch erreicht und wurde auf der Stelle von mir verschlungen - wer möchte, kann sich HIER gerne meine Meinung zu dem Buch durchlesen. 
Ich kann auf jeden Fall sagen, dass die Geschichte großes Potenzial bietet, welches in diesem Fall nicht vollkommen ausgenutzt wurde, leider.






Glücksspuren im Sand


"Glücksspuren im Sand" ist eine Neuerscheinung, auf die ich mich unfassbar gefreut habe, da die Geschichte einfach perfekt nach Sommer klingt. Das Buch lese ich gerade und bin bisher wirklich begeistert von dem Buch - demnächst wird definitiv eine Rezension folgen, in der ich euch meine ausführliche Meinung erzähle!







Furiously Happy


"Furiously Happy" habe ich im Buchladen ganz spontan mitgenommen - bevor mir das Buch hauptsächlich wegen des lustigen Covers aufgefallen war, hatte ich tatsächlich noch nie davon gehört. Der Klappentext des Buches klingt allerdings weniger lustig als das Cover & deshalb bin ich wirklich gespannt, wie mir das Buch gefallen wird.
Das Buch erzählt aus dem Leben von Jenny Lawson, die mit mehreren psychischen Krankheiten leben muss.






Ein Kleid von Bloomingdale's


Dieses Buch zeige ich euch nicht zum ersten Mal, denn zu "Ein Kleid von Bloomingdale's" könnt ihr längst eine Rezension auf meinem Blog finden. Das Buch hat mich schon alleine mit seinem schlichten, aber dennoch wunderschön gestalteten Cover angesprochen, der Klappentext hat mich dann endgültig überzeugt, dass ich das Buch lesen möchte.
Meine Meinung zu dem Buch könnt ihr HIER in meiner Rezension nachlesen :)





Landliebe


"Landliebe" hat meiner Meinung nach ein unfassbar schönes Cover, was mich von Anfang an total angesprochen hat - der Klappentext klingt total nach "Bauer sucht Frau", was auf jeden Fall jede menge Unterhaltung Verspricht.
Ich bin schon total gespannt, wie mir das Buch gefallen wird und sobald ich die Geschichte gelesen habe, wird hier auf jeden Fall eine Rezension folgen.






Kopf aus, Herz an


"Kopf aus, Herz an" klang für mich einfach nach der perfekten Sommerlektüre, weshalb ich unheimlich froh bin, dass es im Juni seinen Weg zu mir gefunden hat! Das Buch steht auch ganz, ganz weit oben auf meiner Leseliste und ich bin schon total gespannt, wie es mir gefallen wird, vor allem, weil ich schon viel Gutes darüber gehört habe. Meine Rezension folgt!


















Das waren auch schon meine Neuzugänge der letzten Zeit - kennt ihr eines der Bücher?
Lasst mir doch gerne einen Kommentar da, welches Buch als letztes bei euch eingezogen ist!















Once and for all - Sarah Dessen

Montag, 3. Juli 2017

Im Juni habe ich endlich wieder ein englisches Buch gelesen, und zwar den neusten Roman von Sarah Dessen: "Once and for all" - heute gibt es meine Rezension dazu!






Verlagswebsite: Penguin Randomhouse
Sprache: Englisch
Seitenzahl: 368
ISBN: 978-0-425-29086-6
Preis: €8,49 (D, auf Amazon)




Is it really better to have loved and lost?  Louna’s summer job is to help brides plan their perfect day, even though she stopped believing in happily-ever-after when her first love ended tragically.  But charming girl-magnet Ambrose isn’t about to be discouraged now that he’s met the one he really  wants.  Maybe Louna’s second chance is standing right in front of her.




Louna verbringt ihren letzten Sommer vor dem College mit einem Aushilfsjob bei ihrer Mutter, die als Hochzeitsplanerin Arbeitet. Seitdem Louna's Herz gebrochen wurde, glaubt sie nicht mehr an die große Liebe - wo sie diese doch auf etlichen Hochzeiten schon vor Augen hatte. Dann bekommt Louna einen Mitarbeiter: Der quirlige, humorvolle und vielleicht (oder wahrscheinlich) auch nervige Ambrose & er versucht, Louna's Herz für sich zu gewinnen.

Zu Beginn der Geschichte hatte ich kleine Startschwierigkeiten, da nicht ganz klar wird, wo genau die Geschichte hinwill - mir hat einfach der rote Faden gefehlt. Im Klappentext wird dem Leser bereits über die sich anbahnende "Romanze" zwischen Louna und Ambrose erzählt, dabei spielt sich diese erst zum Schluss des Buches so richtig ab. Der gesamte Aufbau der Beziehung der Beiden hat mich ein Wenig enttäuscht, da so in den anfänglichen Momenten überhaupt keine Romantik aufkommt - bis dann plötzlich das Geständnis kam, nur leider einfach nicht Romantisch.
Die Geschichte an sich war dennoch wirklich schön, luftig, leicht und Sommerhaft erzählt, sodass man mit dem Buch wirklich schöne Sommerferien und/oder Sommertage verbringen kann.

Louna hat auf mich manchmal einen etwas unsensiblen, gefühlskalten Eindruck gemacht - welcher allerdings anhand all der Ereignisse, die vorgefallen sind, wirklich nachvollziehbar und keineswegs unpassend war. 



Die Tatsache, dass ein großer Teil der Geschichte auf Hochzeiten spielt, hat mir eigentlich wirklich gut gefallen - Bücher über Hochzeitsplaner habe ich persönlich noch nicht gelesen, sodass dieses Kulisse für mich recht erfrischend und abwechslungsreich wirkte.
Das Buch hat sich wirklich schön lesen lassen und mir hat auch wirklich gefallen, wie abwechslungsreich und dennoch harmonisch die einzelnen Charaktere gestaltet und ausarbeitet waren. 

Zusammenfassend würde ich sagen, dass "Once and for all" eine luftig, leichte und schöne Geschichte für den Sommer ist, die aber auch einiges an Emotionalität zu bieten hat und mit einer schönen Kulisse ausgestattet ist - leider hat die Liebesgeschichte für mich kaum Romantik oder generell Gefühle aufweisen können, sodass ich nicht richtig mitfühlen konnte.





Ich vergebe 3,5 von 5 Rosen für dieses Buch & Empfehle es denjenigen, die noch auf der Suche nach einer Sommerlektüre sind, die ein bisschen Abwechslung und toll ausgearbeitete Charaktere zu bieten hat - allerdings sollte man sich nicht zu viel an Gefühlen erwarten.


















Lesemonat Juni 2017

Freitag, 30. Juni 2017

Hey ihr :)
Der Juni ist vorbei und somit auch schon die erste Hälfte von 2017! Obwohl im Juni noch letzte Klausuren vor den Sommerferien anstanden, habe ich es endlich geschafft, mehr zum Lesen zu kommen und die Bücher, die ich im Juni gelesen habe, möchte ich euch jetzt gerne vorstellen.




Love & Gelato



Bei "Love & Gelato" handelt es sich auch gleichzeitig um mein Monatshighlight. Die Geschichte war total liebevoll gestaltet und hat mit ihren wundervollen Charakteren und dem tollen Setting in Florenz einfach nur Lust auf Sommer gemacht! 

Das Buch konnte mich von der ersten bis zur allerletzten Seite fesseln, sodass ich am Ende fast schon traurig war, die Geschichte nun beendet zu haben.
HIER findet ihr meine Rezension zu dem Buch.






Was andere Menschen Liebe nennen


Bei diesem Buch handelt es sich leider um meinen Monatsflop, einfach weil die anderen Bücher, die ich diesen Monat gelesen habe, besser waren. Was nicht zwangsläufig heißt, dass dieses Buch schlecht ist!
Ich hatte mir von "Was andere Menschen Liebe nennen" einfach mehr Tiefgang und Emotion erhofft, sodass die Ausführung der Geschichte mich leider ein bisschen enttäuscht hat.
HIER findet ihr meine Rezension.







Once and For All


"Once and for all" war nach einiger Zeit mal wieder ein Englisches Buch & noch dazu mein erster Roman von Sarah Dessen! Zu Beginn hat mir ein wenig der rote Faden gefehlt und die Zeitsprünge haben mich verwirrt, später aber wurde die Geschichte immer und immer schöner und bewegender - Die Zeitsprünge waren irgendwann nichtmehr verwirrend, sondern haben die Geschichte perfekt ergänzt, das Buch ist eine wirklich schöne Geschichte für den Sommer, meine Rezension folgt. :)



Feel Again


Mit "Feel Again" von Mona Kasten habe ich im Juni endlich die "Again"-Reihe beendet. Die Geschichte fand ich wieder wunderschön und denke fast, dass "Feel Again" mein Lieblingsband der Reihe ist, wobei die anderen Bände auch wirklich, wirklich gut waren.
Nun bin ich schon auf die nächsten Bücher gespannt, die Mona Kasten veröffentlichen wird!



Zurück ins Leben geliebt


"Zurück ins Leben geliebt" war seit einiger Zeit mal wieder ein Colleen Hoover Buch, dass mir wirklich gut gefallen hat. Nicht, dass die anderen Bücher schlecht waren, aber dieses konnte meinen hohen Erwartungen an die gehypte Autorin diesmal gerecht werden, obwohl auch hier ein paar kleine Störfaktoren nicht ausblieben - dennoch ein wirklich schönes und bewegendes Buch!
HIER findet ihr meine Rezension.





Ein Kleid von Bloomingdale's


"Ein Kleid von Bloomingdale's" war für mich wirklich eine große Überraschung - ich bin ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen und hatte nach ein paar minimalen Startschwierigkeiten wirklich Spaß an der Geschichte! Das Buch ließ sich total gut lesen und ist perfekt, um im Sommer damit zu entspannen.
HIER geht es zu meiner Rezension :)











Das war er auch schon - mein Lesemonat Juni! Insgesamt wurden es sechs Bücher, 2257 Seiten insgesamt und durchschnittlich ca. 75 Seiten am Tag.
Was habt ihr im Juni gelesen?

















Was andere Menschen Liebe nennen - Andrea Cremer & David Levithan

Mittwoch, 28. Juni 2017

Hallo! :)
Zuletzt habe ich "Was andere Menschen Liebe nennen" von David Levithan und Andrea Cremer zusammen mit der lieben Emily von Emily's Zeilenliebe gelesen, heute möchte ich das Buch für euch rezensieren. 

Vielen Dank an den Cbt-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!







Verlagswebsite: CBT VERLAG
Seitenzahl: 416
Format: Paperback mit Klappenbroschur
ISBN: 978-3-570-16399-5
Preis: €14,99 (D), €15,50 (A), CHF 20,50





Wie weit gehst du für die Liebe?

Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.



Vor einiger Zeit hatte ich "Letztendlich sind wir dem Universum egal" von David Levithan gelesen und konnte mich noch mehr als nur gut daran erinnern, dieses Buch an nur einem einzigen Tag verschlungen zu haben - und so etwas passiert mir wirklich nicht jeden Tag. Von Andrea Cremer hatte ich zuvor ehrlich gesagt weder gehört, noch ein Buch von ihr gelesen.
Als ich davon gehört habe, dass "Was andere Menschen Liebe nennen" Im Juni erscheint, war für mich ziemlich schnell klar, dass ich dieses Buch lesen möchte. Die Geschichte klang schön und hat mich ein Wenig an "Nur ein Hauch von dir", ein Buch bzw. eine Reihe von S. C. Ransom, erinnert, die ich damals wirklich geliebt habe. Außerdem liebe ich New York und war so wirklich neugierig darauf, dieses Buch zusammen mit der lieben Emily zu lesen.

Stephen lebt seit dem Tod seiner Mutter und dem Auszug seines Vaters alleine in einem Apartment in New York, doch Stephen ist kein normaler Teenager - er ist unsichtbar. Schon vor seiner Geburt wurde Stephens Mutter mit einem Flug belegt, der besagt, dass all ihre Nachfahren unsichtbar sein werden. So lebt Stephen alleine am Rande der Gesellschaft, vollkommen ohne aufzufallen doch eines Tages zieht Elizabeth mit ihrer Mutter und ihrer Familie auf denselben Gang für sie ist es total normal, dass sie Stephen sehen kann - somit ist sein sonderbares Verhalten ihr auch vorerst unergründlich. Stephen und Elizabeth verbringen viel Zeit miteinander und kommen sich immer näher, doch steht der Fluch, der auf Stephen liegt, den Beiden im Weg.

Die Geschichte hat sich von Anfang an sehr leicht lesen und auch sehr schnell verschlingen lassen - dieses Buch ist also wirklich gut für die Sommerferien geeignet, wenn ihr neue Leserekorde aufstellen möchtet! Auch die Handlung in der Geschichte verlief sehr schnell, auf ein Ereignis folgte immer gleich das nächste, langweilig wurde mir beim Lesen definitiv nicht!
Auch die Liebesgeschichte hat sich zwischen Stephen und Elizabeth wahnsinnig schnell entwickelt, Stephen war mir als Charakter wirklich sympathisch, da er ein sehr ruhiges Gemüt hat und seine Handlungen immer nachvollziehbar waren - Elizabeth jedoch stellte für mich das komplette Gegenteil dar. Ihre Art würde ich als etwas störrisch, eigenwillig und ihre Handlungen manchmal als unüberlegt beschreiben, was für mich nicht immer ganz leicht war. 
Überhaupt finde ich, dass es wirkte, als wäre auf die erste Hälfte des Buches, und somit das zentrale Fundament der gesamten Geschichte, weniger Wert gelegt worden als auf die zweite Hälfte. 
Das Kennenlernen und Verlieben der Beiden, sowie der Moment, in dem Elizabeth erfährt, dass Stephen unsichtbar ist (etc...) wirkten auf mich so "Schnell, schnell... Wir müssen zum spannenden Teil der Handlung kommen!"-mäßig niedergeschrieben, was ich wirklich schade fand.

Leider muss ich sagen, dass mich die Ausführung der Geschichte nicht vollends begeistern konnte. Viele Dinge wurden eher oberflächlich erwähnt (z.B. Elizabeths Unterricht), als dass für den Leser in die Tiefe gegangen wurde. Irgendwie fühlte es sich an, als würde die Geschichte an mir vorbeirauschen und mich gar nicht recht berühren können.
Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen, auch wenn Elizabeth es mir mit ihrer sturen Art nicht immer leicht gemacht hat. Stephen konnte dieses Verhalten allerdings ein Wenig ausgleichen. Der Schreibstil und das Setting in New York haben mir gut gefallen, nur konnte mich die eher oberflächliche Ausführung der Idee nicht ganz überzeugen.




"Was andere Menschen Liebe nennen" Ist in meinen Augen ein schönes Buch für den Sommer, das vor einer wirklich schönen Kulisse spielt und sich wirklich schnell lesen lässt, nur leider gingen mir manche Handlungen zu schnell, gerade zu Beginn der Geschichte hätte ich mir mehr Details und mehr Tiefgang gewünscht.







Bücher, die euch vielleicht auch gefallen könnten:













FILMREZENSION: Du neben mir 💑

Montag, 26. Juni 2017

Hallöchen! 
Gestern habe ich im Kino die Buchverfilmung zu "Du neben mir" von Nicola Yoon gesehen und möchte euch heute unbedingt meine Meinung dazu erzählen. 

Wer möchte, kann HIER nochmal die Rezension lesen, die ich damals zur Romanvorlage verfasst habe.








Erscheinungstermin: 22. Juni 2017 (Deutschland)
Regisseurin: Stella Meghie
Hauptbesetzung: Amandla Stenberg, Nick Robinson
Genre: Drama/Liebesfilm
Spielzeit: 1h 36min





Die 18-jährige Maddy Whittier (Amandla Stenberg) ist clever, neugierig, fantasievoll – und wegen ihrer Krankheit schon  immer zu einem vollends von der Außenwelt abgeschirmten Leben in ihrer Wohnung gezwungen. Umso mehr sehnt sie sich danach, mit ihren Mitmenschen und der Welt draußen in Kontakt zu kommen. Als sie den Nachbarsjungen Olly Bright (Nick Robinson) kennenlernt, wird diese Sehnsucht noch größer. Denn Olly – der zuerst glaubt, Maddy stünde unter Hausarest – lässt sich von ihrer unfreiwilligen Isolierung nicht abschrecken. Obwohl sich die Teenager nur durch Fenster getrennt anschauen und per Nachrichten auf dem Smartphone kommunizieren können, entwickeln die beiden allmählich eine immer stärkere Zuneigung. Also beschließen Maddy und Olly schließlich, alles aufs Spiel zu setzen, um einander endlich gegenüberzustehen...


Hier der Trailer:






Ich weiß noch, dass ich das Buch "Du neben mir" im September 2015, also vor beinahe zwei Jahren gelesen habe, als das Buch auf Deutsch erschienen ist. Als ich von der Buchverfilmung gehört habe, war die Freude wirklich groß - gerade die Besetzung hat mir von Anfang an wirklich, wirklich gut gefallen. 
Allerdings hatte ich schon beim ersten Ansehen des Trailers das Gefühl, dass schon viel zu viel von der Geschichte und Handlung vorweggenommen wird. Das war für mich zwar nicht allzu tragisch, da ich die Geschichte aus dem Buch ja sowieso schon kannte, dennoch hätte der Trailer meiner Meinung nach weniger über die Geschichte preisgeben sollen, als es hier der Fall war.
Ich habe mir gestern, nachdem ich den Film gesehen hatte, nochmal die Rezension durchgelesen, die ich damals zur Romanvorlage verfasst hatte und war ein kleines bisschen überrascht, dass ich dem Buch damals volle fünf Rosen gegeben habe. Irgendwie hatte ich in Erinnerung, dass mich das Ende, bzw. die Auflösung der Geschichte damals enttäuscht und mir nicht gut gefallen hatte, allerdings scheint mich das damals nicht so gestört haben.

Wie schon zuvor erwähnt, hat mir die Besetzung des Films wirklich ausgesprochen gut gefallen. Amandla Stenberg, die ich ja schon als Rue aus "Die Tribute von Panem" kannte, hat die Rolle der Maddy wirklich gut verkörpert: Durch sie wurden gerade Charaktereigenschaften wie Liebenswürdigkeit, Gutmütigkeit, Optimismus und Lebenslust perfekt ausgeführt. All diese Eigenschaften wurden dennoch mit Sehnsucht begleitet, was meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist. Auch Nick Robinson hat mir als Olly sehr gut gefallen, da er die perfekte Kombination von "Bad Boy" und "Good Boy" verkörpert.
Mir hat außerdem auch die Gestaltung, also die Kulissen, die farblichen Abstimmung und die Musik gut gefallen, all das hat wirklich gut harmoniert und wurde sehr sorgfältig ausgewählt. 

Jetzt kommt auch schon "der Haken": Ich fand den Film wirklich süß und sehr angenehm zu schauen, aber irgendwie konnte er mich weder richtig erreichen, noch rühren oder bewegen. 
Der Film hat wirklich Spaß gemacht und war sehr schön gestaltet, nur kamen keine großen Emotionen bei mir an, was ich mir bei diesem besonderen Thema und dieser Liebesgeschichte eigentlich erhofft hatte (vor allem nachdem mir das Buch damals wohl so gut gefallen hat).





"Du neben mir" ist eine gelungene Buchverfilmung, die wirklich sehr liebevoll und sorgfältig gestaltet und meiner Meinung nach wirklich passend besetzt wurde.
Wer auf der Suche nach einem schönen Film für den Sommer ist, und Filme wie "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" mag, der sollte sich diesen Film wirklich anschauen!
Ich denke, dass mich einfach das Ende gestört hat und die Emotionen nicht richtig bei mir ankamen, 
deshalb vergebe ich nur 3,5 von 5 Rosen für "Du neben mir".










Weitere Filmrezensionen:












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