Ein Sommer und vier Tage - Adriana Popescu {Rezension}

Hallöchen :)
Bevor ich mit der Rezension loslege, wollte ich euch nur kurz informieren, dass Zukünftig wahrscheinlich immer zwei mal pro Woche (Ich versuche mich an Sonntag und Mittwoch zu halten, aber wenn ich diese Tage nicht einhalten kann, dann einfach zwei Mal die Woche) ein Post kommen wird, da bei mir jetzt wieder die Schule losgeht und ich mir relativ sicher bin, dass ich das mit dem Posten so am besten schaffe. Zwei Posts pro Woche sind ja auch eigentlich ausreichend, oder? Wenn wir schon mal bei dem Thema sind, könnt ihr mir auch gerne mal schreiben, Welche Posts ihr gerne mal Lesen würdet, bzw. einfach Wünsche äußern, um mich ein wenig zu Inspirieren :)

Heute habe ich eine Rezension zu dem Buch 'ein Sommer und vier Tage' von Adriana Popescu für euch. Der Sommer ist jetzt zwar offiziell vorbei, aber für Sommerbücher ist es nie zu Spät. Vielen lieben Dank an den CBJ-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!




Verlagswebsite: CBJ VERLAG
Seitenzahl: 320
ISBN: 978-3-570-17149-3
Preis: €12,99 [D], €13,40 [A], CHF 17,90 




Sich mal so richtig verknallen! Das wär‘s, denkt sich die 16-jährige Paula, der ihr wohlbehütetes Leben manchmal ganz schön auf die Nerven geht. Lernen, lernen, lernen und dann Karriere machen, das kann doch nicht alles sein! Paula würde viel lieber ferne Länder bereisen, ein richtiges Abenteuer erleben und sich mal so richtig, richtig verlieben. Als sie während der Busfahrt nach Amalfi ins Sommerferienlager versehentlich an einer norditalienischen Raststätte zurückgelassen wird – ausgerechnet mit dem süßesten Typen der Gruppe –, packt sie die Gelegenheit beim Schopf und lässt sich für vier köstliche, völlig losgelöste Tage mit ihm allein durch Italien treiben … Tanzen im Mondschein am Strand all inclusive.




Sind wir Mal ganz ehrlich, wer von euch hat dieses Buch noch nie gesehen? Und wer von euch hat schon mal etwas schlechtes darüber gehört? Genau. (Fast-) Niemand. Und spätestens nachdem die liebe Agathe Knoblauch so überzeugt davon war, stand auch für mich fest, dass dieses Buch definitiv gelesen werden muss. Um ehrlich zu sein, eine Liebesgeschichte & ein sommerlicher Roadtrip mit einem gutaussehenden Jungen, das passt auch perfekt zu meinem Lesegeschmack. 
Von der Autorin, Adriana Popescu, hört man ja auch nur Gutes. Ein Sommer und vier Tage war ihr erstes Jugendbuch, und auch meine erste Lektüre von ihr. Trotzdem bin ich mit relativ hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, da irgendwie jeder so vernarrt in dieses Buch schien, und jeder so überzeugt von Adriana Popescus Schreibstil war.

Das Cover hat mich persönlich auch sehr angesprochen, einfach sommerlich, leicht, bunt und im Jugendlichen Stil, ganz nach meinem Geschmack und auch sehr passend zur Beschreibung der Geschichte. Ebenfalls sehr angesprochen haben mich das 'Konfetti'-artige Design der Kapitelanfänge, welche den Jugendlichen und spritzigen Stil der Geschichte noch mehr unterstrichen haben.

In der Geschichte geht es um Paula, welche ihr Komplettes Leben eigentlich total verplant hat. Nach der Schule wird in der nahe gelegenen Großstadt studiert und dann wird Gearbeitet, obwohl ihr Herz ihr eigentlich etwas komplett anderes sagt: Paula will reisen, die Luft der verschiedenen Länder Atmen die Welt kennen Lernen, besonders an Italien scheint sie ihr Herz verloren zu haben. Als sie auf dem Weg zum Ferienlager in Italien zusammen mit dem Attraktiven Lewis an der Haltestelle vergessen wird, erfüllt Lewis ihr den Wunsch, Italien kennen zu lernen und ein aufregender und spontaner Roadtrip kreuz und quer durch die schönsten Städte und die besten Eisdielen Italiens beginnt.

Ich muss leider zugeben, dass mich Paulas Geschichte von Anfang an nicht recht in ihren Bann gezogen hat. Sie hat mir gefallen, klar, aber mich nicht gefesselt, geschweige denn verzaubert. 
Ich fand es toll, was für eine Träumerin Paula doch war, obwohl sie ihre Zukunft ja eigentlich schon geplant hatte, denn genau dieses Verhalten kenne ich von mir selbst gut genug. Was mir allerdings auch aufgefallen ist, dass sich vor allem Paula überhaupt nicht benommen hat wie eine 16, bzw fast 17 Jährige, sondern viel mehr wie eine 14-Jährige. In vielen Teilen der Geschichte wirkte sie meiner Meinung nach sehr Naiv und sehr Kindlich, und nicht wirklich altersgerecht, weshalb mir die Gedanken und Sorgen bezüglich ihres Studiums vollkommen fehl am Platz vorkamen.

Ich muss anmerken, dass Paula direkt am Abfahrtort für das Ferienlager angefangen hat, für Lewis zu schwärmen, ihn anzuhimmeln und sich in ihn zu verknallen. Was mich an Lewis ein wenig gestört hat, ist seine mehr oder weniger schleimige Art, über die man nicht richtig informiert wird. Schon an der ersten Raststätte hört Paula, wie die anderen über Lewis' Art sich ein Mädchen nach dem anderen zu Angeln herziehen und was macht sie? Genau. Sie fängt erst Mal ordentlich an zu heulen. Ich finde es komisch, dass auf diese 'Art' von Lewis nicht weiter eingegangen wurde und er auf ein Mal zum Sucher und wohl auch Finder der großen Liebe wurde. Die Ganze Zeit kam mir Lewis' Verhalten und Handeln total schleimig und Macho-mäßig rüber aber Paula, die ja direkt hin und weg ist, vertraut ihm einfach und fährt mit ihm per Anhalter durch ein komplett fremdes Land, warum auch nicht...
(Irgendwann kommt es sogar so weit dass Paula - man bedenke, fast 17 Jahre alt - alleine und ohne nachzudenken bei erwachsenen und komplett fremden Männern ins Auto Steigt, sehr schlaue Idee...)

Es tut mir wirklich wahnsinnig leid, dass es rüberkommt, als würde ich das Buch hier total schlecht reden, denn eigentlich hat es mir sogar gut gefallen! Es hat mich nicht total geflasht, mir aber trotzdem gefallen und noch mal ein paar Sommerliche Gefühle in mir aufgebracht. Adriana Popescus Schreibstil ist wirklich sehr schön und angenehm und man lernt im Laufe der Geschichte, dass man nicht immer sein ganzes Leben planen soll, sondern auch einfach Mal drauf losleben und Träumen und vor allem an all diese Träume glauben. Dieser Aspekt hat mir sehr sehr gut gefallen und die Sommerliche und Freche Art der Erzählweise hat mich ebenfalls sehr angesprochen, allerdings hat mich das leicht kindliche und naive Verhalten der Protagonisten doch ein wenig gestört.




Ein Sommer und vier Tage konnte mich vielleicht nicht richtig überzeugen, hat mir aber trotzdem gefallen und auf jeden Fall noch mal ein bisschen Sommerstimmung bei mir aufkommen lassen, vor allem Italien- oder Roadtrip-Fans kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen, trotz alldem hat mich das Kindliche und Naive Verhalten von Paula und die Macho-mäßige Attitude von Lewis ein wenig genervt.





1 Kommentare:

  1. Hallo,

    eine schöne Rezi das buch , wird auf meine Wunschliste wandern.

    Alles Liebe Resa
    von Resa´s Welt

    http://resas-welt.blogspot.de/

    AntwortenLöschen

 

Follower