Young World - Chris Weitz {Rezension}

Hallöchen :D
Heute habe ich eine Rezension zu dem Buch 'Young World - Die Clans von New York' von Chris Weitz für euch! Mal eine Lektüre, die man nicht jeden Tag sieht bzw. liest. Vielen herzlichen Dank an den Dtv Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar! ♥




Verlagswebsite: DTV VERLAG
Seitenzahl: 384 (Hardcover)
Altersempfehlung: Ab 14 Jahren
Reihe? Ja, Band eins.
ISBN: 978-3-423-76121-5
Preis; €18,95 [D], €19,50 [A]



Eine ganz normale Welt voller Menschen, doch durch eine Seuche wurde fast die ganze Menschheit ausgerottet. Die einzigen Überlebenden sind Teenager. Sie organisieren sich in Clans um so zu überleben, denn die Vorräte werden knapp.
Jefferson ist der Anführer des Washington-Square-Clans und zusammen mit Donna, in die er heimlich verliebt ist, kämpft er sich durchs Leben. Als Brainbox, das Genie des Clans einen Weg findet um die Seuche zu stoppen, machen sie sich auf den Weg ihren Plan umzusetzen.
Ein langer Weg voller Gefahren liegt vor ihnen.





Ob ich schon mal was von diesem Buch gehört hatte, bevor mich die e-mail des Verlags erreichte? Nein. Ich muss zugeben, auch nachdem mich die e-mail erreichte, musste ich zuerst nachdenken, ob dieses Buch tatsächlich etwas für mich ist (wie dem ein oder anderem von euch vielleicht schon aufgefallen ist, lese ich bevorzugt Contemporary). Trotzdem habe ich dieses Buch im Hinterkopf behalten und da mich die Geschichte, beziehungsweise was der Inhalt versprach, nicht losgelassen hat, musste ich dieses Buch einfach anfragen bzw. die E-Mail bejahen. 
Als das Buch mich erreichte, bemühte ich mich, meine aktuelle Lektüre so schnell wie möglich zu beenden, um diesen Schatz auch so früh wie möglich direkt verschlingen zu können. Gesagt, getan. Und direkt stürzte ich mich auf dieses Buch und verschlang es direkt. Naja, nicht direkt, weil ich nebenbei noch mit dem Lernen für drei Klassenarbeiten, Proben für einen Auftritt und Vorbereitungen für die FBM beschäftigt war. Jedenfalls habe ich es so schnell verschlungen, wie es mir möglich war. 

Direkt von Seite eins an, wird man der Welt von vielleicht-morgen vorgestellt, in der die Erwachsenen überall auf der Welt an einer Seuche sterben, bzw. bereits gestorben sind. Die Jugendlichen müssen sich alleine Durchschlagen, in einem totalen Durcheinander aus Orientierungslosigkeit und Angst. In Young World begleiten wir die Protagonisten Jeff, Donna, Peter und Brainbox, abwechselnd aus der Sicht von Jeff und Donna erzählt. Die vier gehören einem Clan an und mit einem Plan, der alles verändern könnte, begeben sie sich auf einen geplanten Tagesausflug, welcher plötzlicher als geahnt in einer Reise endet, die viel mehr als nur neue Erkentnisse und Erfahrungen bringt.
Ich muss ja sagen, dass mir Dystopien mittlerweile ein bisschen zum Hals raushängen. Manchmal zumindest. Was mit Tribute von Panem und Die Bestimmung begann, artete viel zu Schnell in einem Meer aus unzähligen und irgendwie ach-so-gleichen dreiteiligen Dystopien aus, deren Ende ich - meist - schon nach dem ersten Kapitel voraussagen konnte. 
Bei Young World war dies meines Erachtens nach komplett anders. Die Geschichte war gut strukturiert und gegliedert, doch wohin mich dieses Buch führen würde, wusste ich bis zum Ende nicht recht. 

Schnell habe ich mich in das 'System' von Young World eingefunden und habe begonnen, mit den Protagonisten mitzufiebern, als wäre ich Teil dieser Reise. Von 'blutigen' Kämpfen bis hin zu Liebesgeschichten wurde man hier echt nicht im Stich gelassen, auch wenn ich mir manchmal von dem einen Weniger und dem anderen etwas Mehr gewünscht hätte.
Irgendwie ist mir beim Lesen aufgefallen, dass sich die ersten zwei Drittel der Handlung, beziehungsweise der Geschichte ein wenig in die Länge gezogen haben. Nicht, dass es mir beim Lesen langweilig wurde, aber als ich das letzte Drittel las, hatte ich das Gefühl, als wäre das Ende, beziehungsweise das 'Finale' fluchtartig auf 70 Seiten zusammengequetscht, wo sich beim Anfang und Hauptteil der Geschichte doch so viel Zeit beim Erzählen gelassen wurde.

Die Charaktere hat man während dem Lesen eher oberflächlich kennen gelernt. Es wurde zwar auf deren Vorgeschichte, Gefühle etc. eingegangen, trotzdem wurde man nicht näher als nötig an die einzelnen Charaktere herangelassen. Dieser Aspekt wurde mir allerdings erst nach Beenden dieses Buches bewusst, also störte es nicht im geringsten beim Lesen selbst. 
Durch das 'fluchtartige' Niederschreiben des Endes wurde man auf jeden Fall heiß auf Band zwei gemacht, von dem ich mir mal eine ordentliche Aufklärung erwarte!
Young World hat mich gefesselt und mir eine Welt von vielleicht-morgen gezeigt, die ich mir lieber nicht für die Zukunft wünschen möchte, ihr wisst schon bescheid. 
Ein ebenfalls echt lustiger Fakt ist, dass immer wieder auf für uns Teenager von heute so typische Sachen angespielt wurde. Wie zum Beispiel Läden, Spiele, Filme etc. 



Young World hat mir wirklich sehr gut gefallen und sich wirklich sehr schnell und flüssig von mir verschlingen lassen. Eine vielleicht eher typische aber trotzdem nicht unbesondere bzw. unspektakuläre Dystopie, die ihr euch wirklich nicht entgehen lassen solltet, wenn man euch mit Dystopien rumbekommen kann! Mich hat diese Flüchtigkeit gegen Ende jedoch leicht gestört und ich hätte mir gewünscht, dass das Ende/Finale genauso sorgfältig ausgearbeitet wäre, wie der Rest der Geschichte. 


Liebst, Sarah ♥



2 Kommentare:

  1. Huhu Sarah,

    eine wunderschöne Rezension mit absolut großartigen Bildern (deine Bilder sind sooooo schön, wirklich♥)
    Und ich kann dir nur zustimmen in dem was du geschrieben hast. Es ist wirklich eine besondere Dystopie und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

    Allerliebste Grüße und ein schönes Wochenende
    Hannah♥

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    1. Oh wie lieb von dir! ♥ Danke für deinen Kommentar, Hannah!

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