Soul Seekers - Alyson Noel {Rezension}

Hallo meine herzallerliebsten Leser :D
Ich hab mal wieder ne Weile nix von mir hören lassen. Was soll man machen, ich bin halt einfach sehr sehr faul.
Heute gibt es von mir eine Rezension zu Soulseekers von Alyson Noel, vielen Dank an den Goldmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar :D


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Das PNG mit den Vögeln ist nicht von mir selbst, ich übernehme keine rechte dafür. Der link ist auf dem Foto verlinkt.
Verlagswebsite: GOLDMANN VERLAG
Seitenzahl (Taschenbuch): ca. 450
Fassung: Broschiertes Taschenbuch (Auch als Hardcover erhältlich)
ISBN: 978-3-442-48036-4
Preis: € 9,99 [D], € 10,30 [A]


Plötzlich ist im Leben der 16-jährigen Daire Santos nichts mehr so, wie es war. Von einem Tag auf den anderen hat sie schreckliche Visionen, Krähen und Geister verfolgen sie, während die Zeit still zu stehen scheint. Und dann wird sie in ihren Träumen auch noch heimgesucht von einem unbekannten Jungen mit wunderschönen blauen Augen. Daire glaubt, den Verstand zu verlieren. Erst als sie zum ersten Mal Kontakt zu ihrer Großmutter aufnimmt, scheint sich alles zu klären. Denn von ihr erfährt sie, dass sie ein Soul Seeker ist. Nur sie hat die Fähigkeit, zwischen den Welten der Lebenden und der Toten zu wandeln. Doch dann begegnet sie Dace, dem Jungen mit den schönen blauen Augen in der Wirklichkeit, und von dem Augenblick an ringt ihre Großmutter mit dem Tod. Kann es sein, dass dieser charmante Junge nicht der ist, der er vorgibt zu sein und eine dunkle Gefahr von ihm ausgeht? 





Das Buch wollte ich wirklich schon quasi seit dem Erscheinen (was ja schon ein weilchen her ist) immer lesen, aber im Buchladen hab ich trotzdem immer andere Bücher gekauft. Ich war megaaa gespannt als das Buch dann endlich bei mir eingezogen war, weil ich es ja wie gesagt schon jahrelang lesen wollte. Zu dem cover muss ich sagen, ich finde das Cover der Taschenbuchausgabe eigentlich genauso schön wie das Cover der gebundenen Ausgabe. Der Flügel des Raben ist ein bisschen 3D mäßig und die Farbgebung welche überwiegend in Lila und Violet gehalten ist, gefällt mir sehr sehr gut. Auch wenn man den Umschlag von innen aufklappt merkt man, dass das Design mit sehr viel Liebe gemacht wurde. 
Allerdings kam ich am Anfang überhaupt nicht in die Geschichte rein. Der Beginn war mir ein wenig zu abrupt und richtig warm bin ich mit den Charakteren auch nicht geworden, denn Daire war mir ein wenig zu unscheinbar und manchmal konnte ich ihr Handeln nicht ganz nachvollziehen. Gerade am Anfang, denn weil dieser so Abrupt war, kam ich überhaupt nicht richtig mit.
Für mich hat sich die ganze Story gezogen wie Kaugummi. Erst startet man mitten drin, und dann passiert auf ein mal so vieles, was aber trotzdem nicht zu einem Durchkommt. Weil man eben nicht mithalten kann. Und obwohl so viel passierte, war es für mich langweilig. 
Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch lest und einfach gar nicht wisst, in welches Thema das alles geht?
Dann passiert auf einmal irgendwas, was eigentlich voll off-topic ist, und man versteht nur Bahnhof. 
Genauso ging es mir, zumindest in der ersten Hälfte des Buches.
Was für mich auch ein großer Kritikpunkt ist, ist die Frage Warum?
Ich denke nicht, dass ich die einzige bin, die keinen Spaß am Lesen hat, wenn sie den Sinn dieses Buches einfach nicht versteht. 
Jedenfalls wurde es - erstaunlicher Weise - ab der Mitte des Buches sehr viel besser. Die Charaktere kannte man mittlerweile, und es fing an, wirklich spannend zu werden. Zwar hatte das alles für mich immer noch keinen wirklichen Sinn, aber langweilig war es trotzdem nicht mehr. Man hat immer mitgefiebert und die zweite hälfte ließ sich wirklich deutlich angenehmer und schneller lesen, denn die Handlung hat mich nicht mehr richtig kalt gelassen, und plötzlich bekam alles etwas Tiefe.
Gegen Ende kehrte bei mir wieder leicht die anfängliche Verwirrung zurück, aber deutlich schwächer als zu Beginn.

Letztendlich muss ich sagen, dass das Buch allgemein nicht Schlecht war. Die erste Hälfte des Buches allerdings war eher langweilig und für den Leser alles andere als Fesselnd, obwohl die zweite Hälfte fast das komplette Gegenteil war. Die Charaktere und das damit verbundene Thema waren für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig, als ich mich dann an sie gewöhnt hatte, gefielen sie mir deutlich besser.

3,5/5




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