Die Nacht der Verzweiflung - Carolin Wolf #Rezension







Die Nacht der Verzweiflung - Carolin Wolf

Seitenzahl (Taschenbuch): 150
Verlagswebsite: *Novum Verlag*
Website der Autorin:  Carolin Wolf

Klappentext von der Verlagswebsite:
Die Abschlussfahrt steht vor der Tür. Lea und ihre beste Freundin Lisa können es kaum erwarten, mit ihrer Klasse nach Berlin zu fahren und die Hauptstadt zu erkunden. Doch als Lea eines Abends verschwindet, haben alle Angst um sie; denn das, was Lea in dieser Nacht beobachtet, könnte ihr das Leben kosten.





Meine Meinung:  Auf dieses Buch bin ich durch die Frankfurter Buchmesse aufmerksam geworden, es ging mir danach einfach nicht mehr aus dem Kopf! Krimis passen für mich super in die kalte Jahreszeit und noch dazu ist das Buch von einer 16 Jährigen geschrieben, das machte dieses Buch für mich interessant, obwohl ich zum Inhalt des Buches nicht viel mehr wusste, als dass es aus einem Traum heraus entstanden ist.

Wie gesagt, war ich auf dieses Buch sehr gespannt und konnte es kaum abwarten, dieses Buch endlich beginnen zu dürfen. Das Cover fand ich auch recht ansprechend, da es sehr gut zur Beschreibung des Inhalts und dem Titel passt, Im nachhinein finde ich immer noch dass das Cover sehr gut zur Geschichte passt.

Mich hat der Schreibstil des Buches leider gar nicht angesprochen, da dieser sehr einfach ist und ohne Nebensätze. Dies machte es für mich zu Beginn ein wenig schwer, in die Geschichte einzusteigen.
Ich muss leider auch zugeben, dass mir die Figuren nicht wirklich Sympathisch waren. Teilweise haben sie mir einfach zu unüberlegt gehandelt, oder ein wenig überreagiert. Schließlich ist es doch auch die Pflicht einer Lehrerin, die Schülerin an die Insulinspritze zu erinnern.
Als ich mich dann nach ein Paar seiten mit dem Schreibstil abgefunden hatte, war die Geschichte wirklich nicht schlecht. sie war flüssig und angenehm zu lesen, und langweilig war sie auch nicht.
Manchmal sind mir ein paar Logikfehler aufgefallen, welche mich doch ziemlich gestört haben, denn z.B. ein Polizist ist eigentlich verpflichtet, am Telefon zu bleiben bis die Polizei am Tatort auftaucht. Langsam kam die Geschichte dann in fahrt und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, der sehr einfache Schreibstil störte mich zwar immernoch (Rechtschreibfehler tauchten auch ein paar auf). Allerdings begannen die Figuren zu der Zeit, mir doch ein wenig auf die nerven zu gehen. Teilweise passierten einfach sehr unrealistische Sachen. gegen Ende kam noch einmal richtig Spannung und Geschehen (Für meinen Geschmack ein bisschen zu viel, was der Mörder dann noch tat, hätte für mich jetzt wirklich nicht mehr sein müssen). Ich fand ebenfalls, dass das Ende ein bisschen zu 'Flach' abgelaufen ist, ich denke nicht das man all das, was in der Nacht passiert ist, mit einer zwei Wöchigen Therapie vergessen und hinter sich lassen kann. Das Ende war außerdem generell ziemlich unlogisch, aber da hat ja jeder seine eigene Sicht.


Fazit: Alles in allem, finde ich, man muss es der Autorin hoch anrechnen, dass sie mit 16 ein Buch veröffentlicht hat, Hut ab!
Das Buch hat mich wirklich gefesselt, allerdings haben es mir Logikfehler, die Figuren, der einfache Schreibstil und das Ende nicht ganz so leicht gemacht, mich in die Geschichte einzugewöhnen.



Wertung:

2,5 von 5 Sternen














3 Kommentare:

  1. Hallo :) sehr gute und ehrliche Rezension!
    Liebe Grüße Jessie :)

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  2. Huhu liebe Sarah,

    ich finde deine Rezension wirklich sehr gelungen. Besonders, da du das Buch wirklich sehr schön und fair bewertest, obwohl es dir nicht so zugesagt hat. Auf jeden Fall sehr hilfreich.

    Jule♥

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  3. Genau diese Meinung vertrete ich auch. Es sind ein paar logische Fehler in dem Buch und natürlich ist der Schreibstil einfach. Aber die Autorin ist ja auch noch sehr jung und ich bin davon überzeugt, dass wir von ihr noch hören werden!

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